BuiltWithNOF
Anatomie

Was  bedeutet "Sehen"?

Sehen  bedeutet, dass Lichtstrahlen, die ins Auge fallen, lichtempfindliche  Rezeptoren und dadurch Nerven anregen, Signale ans Gehirn zu senden.
Ins Auge gelangen die Lichtstrahlen durch die Pupille und Linse. Die  Linse bündelt die Lichtstahlen und führt zu einem klaren Abbild der  Umgebung auf der Netzhaut, die sich an der Rückwand des Auges befindet.  Die Netzhaut ist eine Schicht aus überaus feinen lichtempfindlichen  Rezeptoren und dünnen Nervenzellen, die den Lichteindruck ins Gehirn  weiterleiten. Die Photorezeptoren reagieren auf das Licht und schicken  Signale über die dünnen Nervenfasern zum Sehnerv, der von der Rückwand  des Auges in das Gehirn führt. Bestimmte Teile des Gehirns empfangen  und verarbeiten die Signale. Man empfindet ("sieht") nun das Bild.

 

Eine  knöcherne Augenhöhle schützt den Augapfel

Wenn  man die Augen im Spiegel anschaut, kann man nur einen Teil davon  sehen. Das ganze Auge hat etwa die Form einer kleinen Kugel mit  einen Durchmesser von ca 22mm, deshalb spricht man auch vom "Augapfel".  Die Augen liegen geschützt in den Augenhöhlen (Orbita), die von  Schädelknochen gebildet werden. Zusätzlichen Schutz bietet die äussere  Haut des Auges aus festem weissen Gewebe (Lederhaut oder Sklera).  Sie geht vorne in die durchsichtige Hornhaut (Kornea) über, die die Aufgabe hat, die Linse zu schützen.

 

Die Augenfarbe ist die Farbe der Regenbogenhaut

Die  zweite Gewebsschicht des Auges ist dunkel und von vielen Blutgefässen  durchzogen (Aderhaut oder Choroidea). Der vordere Teil dieser Schicht,  die Regenbogenhaut oder Iris, liegt zwischen der Hornhaut und der  Linse. In der Mitte hat die Iris ein Loch, die Pupille. Mit Hilfe  von Muskeln kann die Regenbogenhaut (Iris) die Pupille vergrössern  und verkleinern und dadurch steuern, wieviel Licht durch die Pupille  auf die Linse und damit ins Auge fällt. Die Farbe der Iris - blau,  grau, braun, usw- bezeichnet die Augenfarbe.

 

Die  Linse macht das Bild scharf

Hinter  der Pupille liegt die Linse. Von der Linse verlaufen feine Muskelfasern  zu der festen, äusseren Haut des Augapfels, die die Dicke der Linse  verändern können. Das ist notwendig, damit sowohl von nahegelegenen  als auch von weiter entfernten Gegenständen ein scharfes Bild auf  der Netzhaut entsteht.

 

Die  Tränen sind nicht nur zum Weinen da

Die  Augen werden durch Ober- und Unterlider geschützt. Im Oberlid ist  eine kleine Tränendrüse, aus der die Tränen kommen. Tränen sind  nicht nur da, damit man weinen kann, sie halten auch die Augen feucht  und sauber. Die Augenlider blinzeln ungefähr 20x pro Minute. Dadurch  werden Staubteilchen von den Augen abgehalten und die Tränenflüssigkeit  ständig über die Augenoberfläche verteilt.

 

[Startseite] [Augenoptik] [Beratung] [Anatomie] [Fehlsichtigkeiten] [Hörgeräteakustik] [Filiale Neustadt] [Hausbesuche] [Bilder Laden] [Foto] [Optik1 Aktionen] [Lage] [Links] [Kontakt] [Rechtliche Hinweise] [Doppelkopf-Club]